• Der Dezember..

    ..wird heiß - dank Nine!

  • Muse, Baby

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    Ne, war dat schön..

  • Zoo

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    Vor einigen Jahren kam es im US-Bundesstaat Washington zu einem recht bizarren Todesfall: Da starb ein Mann in einem Krankenhaus an inneren Blutungen durch Verletzungen, die er sich beim Sex mit einem Pferd zugezogen hatte. Die darauf folgenden Ermittlungen offenbarten ein ganzes Netzwerk von Sodomiten, die sich selbst als "zoophil" bezeichnen. Zwei Jahre später, man schrieb das Jahr 2007, drehte der Regisseur Robinson Devor einen auf diesem Fall beruhenden, essayistischen Dokumentarfilm, der mit seinen poetischen Bildern und seiner Ästhetik an die Werke von Werner Herzog und Stanley Kubrick erinnert.

    Devors Film ist so angelegt, dass er sowohl die an den Vorfällen Beteiligten zu Wort kommen lässt, als auch durch fiktive Spielszenen eine Rekonstruktion der Ereignisse versucht, dabei jedoch nie explizit wertend wird und jegliche moralische und ethische Verurteilung dem Zuschauer überlässt - auch wenn man zugeben muss, dass Devors Film den Fall schon recht einseitig beleuchtet, denn während die - im wahrsten Sinne des Wortes - Tierliebhaber mit aller Eleganz des poetischen Filmbildes und des atmosphärischen Scores bedacht werden, steuert Devor die Emotionen gegenüber den besorgten Tierschützern in eine eindeutig ablehnende Haltung: Während die örtliche Tierpflegerin von ihrem Ekel und ihrer Verachtung über die "Perversen" berichtet, erzählt sie auch, dass sie zum Schutz des Hengstes selbigen habe kastrieren lassen, was Devor wiederum mit kalten, abweisenden Bildern aus einer Tierklinik unterstreicht. Hier verkehrt er - und das ist ihm seitens der Kritik bereits oft genug vorgeworfen worden - die Opposition von "Gut" und "Böse" und wertet auf eine subtile Art, die seinem ansonsten so von jeglicher Wertung freiem Film stark widerspricht.

    Auch wenn man seine Motive an dieser Stelle nur allzu gut nachvollziehen kann (der vermeintliche Tierschutz ist hier nämlich de facto ein irreparabler Eingriff in die Physis des Tieres), so hätte er nicht mittels subtiler Bildgestaltung, Schnitten und negativ konnotierten Bildern arbeiten, sondern auf die Intelligenz und die Reflexionsfähigkeit seiner Zuschauer vertrauen müssen. Doch jenseits dieses Moments der Einseitigkeit, gibt es an seinem Film nichts auszusetzen: Selbst die fiktiven Szenen reflektiert er auf einer Meta-Ebene, in der einer der Schauspieler über seine Gedanken zu Thema und Film erzählt.

    Übrig bleibt ein faszinierender Film, der gerade deshalb schockiert und irritiert, weil er schlichtweg schön ist. Von seiner Geschichte losgelöst und einfach nur reduziert auf seine Ästhetik wirkt der Film geradezu erhaben. Ob sich das bei einem solch problematischen Thema anbietet, sei natürlich dahin gestellt. Das Devor es trotzdem macht, verdient Anerkennung: Wer zu einem solch verstörenden Thema einen Film drehen kann, der nicht exploitativ ist, sondern seine Provokation rein aus seiner Eleganz heraus bezieht, der ist ein großer Regisseur.

    09/10.

  • Song des Tages

    Lady Gaga - Bad Romance

    Ja: Ich liebe die Videos von Lady Gaga. Die sind subversiver und intertextueller als man denkt. Ich erinnere da nur an das Love Game-Video mit dem Night Porter-Zitat. Und auch wenn obiger Song in seinem Refrain ein glatter, weichgespülter, typisch-lauer Pop-Song ist, so sind zumindest die Strophen ziemlich fertig für die übliche Radio-Ware. Und das Video? Die Korova-Milchbar lässt grüßen..

    ..ich will übrigens diesen Bärenfell-Mantel haben!

  • Eigentlich..

    ..wollte ich dieses Blog ja nicht zu einem reinen Videoblog verkommen lassen, da aber im Moment nicht so wirklich viel passiert, was ich hier berichten könnte (bzw. dürfte), ich im Moment auch quasi gar nicht ins Kino gehe (was schon ein merkwürdiges Gefühl ist) und ich ohnehin im Moment nicht die große Lust auf epische Abhandlungen zu nerdigen Themen verspüre, gibbet letztlich doch nur wieder was zu gucken. Und zwar letztlich doch wieder was nerdiges, nämlich den Beweis dafür, dass deutsche Werbeagenturen total einfallslos geworden sind. Hier also das Video der Flashmob/Improvement Everywhere-Telekom-Kampagne aus Leipzig: Klick. Ob die wohl total originell ist? Nein, überhaupt nicht. T-Mobile (also die Telekom) hat nämlich bereits in England Erfahrungen mit dieser Art von Werbung gesammelt und am Trafalgar Square Tausende Hey Jude singen lassen: Klick. Was jetzt passiert ist wieder mal so typisch für die Werbebranche: Da wird ein derzeit relativ angesagter Trend so lange lokalisiert, kopiert und zu Tode geritten, bis jegliche Magie aus ihm verschwunden ist. Aber das ist nun einmal das Problem einer Branche, die keine wirklichen Ideen mehr hat.

  • Song des Tages


    Peter Gabriel - Games without frontiers

  • Woof of the day

    http://www.bearparty.de/images/stories/bearpride2009/nkbear_pride_poster2009_q_a4.jpg

    Wir sehen uns dort!

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